Heute Nachmittag wurden wir erneut auf die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund alarmiert. Die Alarmmeldung las sich gar nicht gut: Zwischen der Anschlussstelle Bad Eilsen und der Notabfahrt Wandersruh sollte ein Autotransporter verunglückt sein.
Bereits auf der Anfahrt sprach die Leitstelle von einer etwas „unklaren Alarmierung“. Nachdem in dem genannten Bereich keine Einsatzstelle zu erkennen war, wurde vorsichtshalber auch noch die Gegenrichtung bis zur Abfahrt Rehren abgesucht – jedoch ohne Ergebnisse.
So mussten alle Einsatzkräfte unverrichteter Dinge wieder einrücken.
Am heutigen Freitagmorgen wurden wir zusammen mit den Feuerwehren Bad Eilsen, Luhden und Rehren/Westerwald zu einem gemeldeten LKW-Brand auf die BAB 2 in FR Hannover alarmiert.
Auf dem Autobahnrastplatz Auetal Süd fanden wir einen im Inneren brennenden Sattelauflieger vor.
Zwei Trupps unter Atemschutz öffneten den Container und begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und dem Herunterkühlen der Ladung – teilweise entzündete Lithium-Ionen-Batterien.
Um ein sicheres Entladen, Ablöschen und Kontrollieren der gefährlichen Ladung zu gewährleisten, wurde das Gespann, nachdem es bereits auf dem Rastplatz einmal umgesetzt wurde, im Konvoi von der Autobahn in das Industriegebiet nach Rehren begleitet.
Während die zusätzlich alarmierte Umweltschutzeinheit des Landkreises, zuerst auf dem Autobahnrastplatz und später im Industriegebiet, die Ladung, das Löschwasser, den Auflieger und die Einsatzmittel auf gefährliche Rückstände überprüfte und ausgelaufene Mittel abband, wurde der Auflieger mittels Radlader des THW entladen.
Gegen 10:00 Uhr konnten die letzten der über 80 ausgerückten Ehrenamtlichen die Einsatzstellen übergeben und den Heimweg antreten.
Neben den initial alarmierten Ortsfeuerwehren waren die Feuerwehren Escher und Antendorf, der THW-Ortsverband Stadthagen, die untere Wasserbehörde, der Fachberater Gefahrgut sowie die Kreiseinheit “Messen und Spüren” im Einsatz.
Hinzu kamen Kräfte der Polizei, der Autobahnmeisterei und des Bergeunternehmens.
Heute morgen wurde der Zug Süd mit den Feuerwehren Buchholz und Luhden zu einem gemeldeten Containerbrand in das Industriegebiet nach Luhden alarmiert
Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang bereits dichter, schwarzer Rauch aus einem Schiffscontainer. Es drohte eine Ausbreitung des Feuers und ein Übergreifen auf das angrenzende Gebäude, so dass durch den Einsatzleiter zusätzlich der Zug Nord (FF Ahnsen und Bad Eilsen) sowie die ELW-Gruppe nachalarmiert wurde.
Durch den Einsatz eines C-Rohres konnte der mit Atemschutz ausgerüstete Angriffstrupp den Brand im Inneren des Containers gezielt löschen. Hier kam es zum Brand von Stoffen, Holz und der Innenverkleidung des umgebauten Kompressorraumes. Nachdem das Feuer mit ca. 500 Liter Löschwasser bekämpft worden war, konnte die Suche nach Glutnestern mittels Wärmebildkamera beginnen. Nach über einer Stunde war der Einsatz beendet, die Einsatzstelle an die Eigentümer übergeben und die letzten Fahrzeuge konnten den Weg zurück in ihre Feuerwehrhäuser antreten. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Kurz vor Beginn des heutigen gemeinsamen Dienstes mit der Ortsfeuerwehr Luhden wurden wir zu einer unklaren Rauchentwicklung in einem Gebäude in Luhden alarmiert.
Die ersten Kräfte stellten dann vor Ort einer brennende Feuertonne fest, welche die starke Verqualmung ausgelöst hatte. Die Tonne wurde dann durch den Bewohner gelöscht, so dass kein Eingreifen der Feuerwehr mehr notwendig war und alle wieder einrücken konnten.