B-Fzg.3 Feuer LKW

Datum: 18. September 2021 um 11:11
Alarmierungsart: DME, Sirene
Dauer: 14 Stunden 49 Minuten
Einsatzart: Brand
Einsatzort: BAB 2 Richtung Hannover
Fahrzeuge: MTW Buchholz, TSF-W Buchholz


Einsatzbericht:

Gestern Vormittag wurden wir auf die A2 zu einem brennenden LKW gerufen.  Schon auf der Anfahrt konnten wir eine pechschwarze Rauchsäule erkennen. Glücklicherweise stand der LKW zu diesem Zeitpunkt auf einem Parkplatz. Ein Teil der Besatzung hat die Parkplatzzufahrt gesperrt und ein Trupp ist unter Atemschutz zum Erkunden vorgegangen.
Das Feuer konnte relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden, allerdings stellte sich heraus, dass der LKW unter anderem mit Gefahrgut beladen war.
Sofort wurde die Umweltschutzschutzeinheit nachalarmiert, die mit entsprechender Ausrüstung das Gefahrgut identifizierte.
Da der Einsatz bis zu diesem Zeitpunkt schon ein paar Stunden lief, ist unser MTW losgefahren, um Sitzmöglichkeiten, Getränke und Verpflegung für alle zu besorgen.
In der Zwischenzeit kam auch ein Reinigungsdienst der Firma UKS, um die Fahrbahn von der Ölspur zu befreien, die der LKW beim Auffahren auf den Parkplatz hinterlassen hatte.
Auch Kräfte vom Landkreis Schaumburg und das THW aus Stadthagen kamen dazu, um bei dem Gefahrguteinsatz zu unterstützen.
Mit einem Radlader wurde das Gefahrgut in einen Container umgeladen. Die Feuerwehr hat dabei den Container immer wieder bewässert, um größere Staubbildung zu vermeiden.
Da auch die Lichtverhältnisse nach und nach immer schlechter wurden, haben die Feuerwehren ebenfalls das Ausleuchten der Einsatzstelle übernommen.
Als der komplette Anhänger vom Gefahrgut befreit war, konnte der LKW schließlich abgeschleppt und die Straße weiter gereinigt werden.
Anschließend konnten wir unsere Fahrzeuge wieder beladen. Der MTW hat benutztes Material schon zurück zum Feuerwehrhaus gebracht, während das TSF-W noch mit dem Entsorgungsunternehmen zum nahegelegenen Regenrückhaltebecken gefahren ist, um dort durch Ausleuchten zu unterstützen. Die kontaminierte Flüssigkeit, die in den Abfluss auf dem Parkplatz gelaufen ist, wurde dort dann direkt wieder abgesaugt.
Abschließend haben wir dann unseren Fahrzeugtank wieder befüllt und konnten dann nach rund 15 Stunden Einsatz wieder einrücken.